Samstag, 22. Oktober 2016

To share is to care

Wir sind alle wieder zurück. Auf dem Airport in Nairobi haben wir die letzten Sonnenstrahlen Afrikas eingesogen. Jetzt hat uns der westfälische Herbst wieder zurück. Gestern noch Sand zwischen den Zehen bei 30° C, heute Fleecejacke und 25 Grad weniger und Regen seit der Ankunft in Düsseldorf.
We are all back save. On Nairobi Airport we let the last african sunstream warm us a last time. Now the westphalian autumn has us back. Yesterday sand between the toughs and 30° C, today fleece jacket and 25 degrees less and rain since touchdown in Düsseldorf.

Aber was bleibt? Welche Eindrücke nehmen wir mit? Nicht als Tourist, sondern alsDelegierte für unsere Gemeinden oder den Kirchenkreis. Wir werden in den nächsten Wochen viel zu erzählen haben, fragt uns! Wir erzählen gerne. Von lebendigen und ganz anderen Gottesdiensten, von einer Kirche und Gesellschaft im Wachstumsmodus, inklusive Freude und Streß, von dem Wunsch nach anderen Formen der Begegnung, von alten und neuen Organisationsmodellen der Partnerschaft.
But what remains? What impressions do we take with us? Not as tourist, but as delegates of our parish of the district. We will have to report a lot in the next weeks, ask us! We will like to tell. From lively and totaly different services. From a church and society in a growing-mode, including joy and stress, from the wishes of other formes of encounter, from old and new modells of organisation the partnership.

Im Gepäck haben wir Abendmahloblaten für alle unsere Gemeinden im Kirchenkreis von einer Bäckerei, die alle tansanischen Kirchen damit versorgt, katholisch wie evangelisch. Zunächst waren die nur für die an der Partnerschaft beteilgten Gemeinden gedacht. Auf die Frage, ob wir die auch an die anderen Gemeinden verteilen dürfen, erhielten wir die Antwort: to share is to care! Teilen heißt, sich zu kümmern. Wenn das mal nicht mal ein gutes Schlußwort ist.
In our laguage is community bread for all our parishes in the district. It was made in a bakery, that produces them for all tansanian churches, catholic and protestian. At first it only was ment to be given fo the parishes in partnership. Questioned, if we could part the bread and give all of our parishes some of it, we were answered: to share is to care. Could there be a better summary?

Mittwoch, 19. Oktober 2016

We agree!

 Working on the partnership agreement
Die Grundlage unserer  Partnerschaftsarbeit ist eine Vereinbarung aus dem Jahr 2010. Sie regelt Grundsätze und praktische Umsetzung der Begegnungen zwischen dem Kirchenkreis Unna und den Districts North, Central und South der ELCT/ECD. Darin enthalten  ist auch die Aufforderung, regelmäßig die Vereinbarung zu überprüfen. Dazu nahmen sich Mitglieder der Partner nach sechs Jahren nun erstmals Zeit. Wesentliche Erkenntnis: Die Grundsätze unserer Arbeit sind nach wie vor passend, sie tragen uns durch unsere Partnerschaft. Aber auch kritische Anmerkungen gab es: sind unsere Commitees noch passend, können sie leisten, was wir brauchen? Was lernen wir von den Begegnungen, gibt es auch neue Formen? Diese Wünsche wurden aufgenommen und neu oder wieder in den Blick gerückt. So konnte die Vereinbarung bestätigt werden.
Ach ja: als gemeinsame Aktion für das Jahr 2017 wird  ein Baum-Pflanz-Aktion angeregt. In beiden Orten, Unna und Dar Es Salaam, gibt es dann je einen Platz, an dem das Wachstum der Partnerschaft sichtbar wird.

Our partnership is based on a agreement made in 2010. It regulates principles and the practical implementation of our encounter between Unna district and North, South and Central districts of the ELCT/ECD. It contains the demand of reviewing the agreement regularly. For this the members of partnership took time, for the first time after six years. The most important finding was: the basics are still the same and fit to our work. But some criticals were made: are the commitees still working like they shouould, can they perform what we need? What do we learn from encounter, are there also new form to be proofed? These thoughts habe been added our where taken new in our view. So the agreement was confirmed on both sides.
And: as a joint campaign in 2017 the planting of partnership tree was suggested. So, on both places, Unna and Dar Es Salaam, there will be places in future where the growing of partnership is getting visible.

Freitag, 14. Oktober 2016

Sharing all day life

Wesentlicher Bestandteil des Besuches sind die persönlichen Begegnungen in den Gastfamilien. Dort wird Partnerschaft zu Freundschaft. Dort bekommen wir Einblick in das echt Leben der Menschen hier. Und es geschehen wunderschöne Dinge: die Eine bekommt die Nägel mit Henna gefärbt, der Andere kocht für seine Gastfamilie, der Nächste macht mit der Tochter der Gastgeber Hausaufgaben, andere gehen gemeinsam shoppen, zum Strand oder besuchen Verwandtschaft. Oder man nimmt gemeinsam an einem Charitylauf in der Innenstadt teil, dem Dar Es Salaam Rotary Marathon. 9 Kilometer walken für eine Kinderkrebsstation. Diese Momente sind für beiden Seiten sehr wertvoll. Sie sind das eigentliche Leben der Partnerschaft.

Sustantial part of our visit is the personally encounter in the guest families. There partnership becomesfriendship. There we get a real life insight. And wonderful things happen: the first one gets her nails coloured with henna, the next one is cooking for his host family. An other one does maths homework with his hosts child. Together we go shopping, to the beach or visit relatives. Or we take part in a chariety run in the city, the Dar Es Salaam Rotary Marathon. 9  kilometers walking for a children cancer hospital. For both sides these moments are very valuable. They are the actually life of partnership.

Education is development

Etwas ausserhalb von Dar liegt Kisarawe, dort ist die erste Missionsschule Ostafrikas. Heute ist dort immer noch eine Schule und das alte Missionshaus steht auch noch. Wir besuchen zwei Klassen, mitten in ihrem Unterricht. Welch eine Herausforderung für Lehrer, hier Kinder fit für die Zukunft zu machen. Für unser Empfinden große Klassen, einfachste Ausstattung und ausgeprägte Hierarchien. Wir sehen engagierte Lehrer und Schüler, die, mal mehr mal weniger, wirklich lernen wollen. Überall werden Schulen gebaut und Kindergärten. Tansania wächst, besonders die Großstädte. Neben dem Bevölkerungswachstum von ca. 10 % kommen jede Woche 3000 Menschen nach Dar Es Salaam. Bildung ist der einzige Weg der Entwicklung, das wird ganz deutlich. Allerdings gilt das nicht nur für Afrika!

A little outside from Dar in Kisarawe there's the first mission school of Eastafrika. The school is still there, even the mission house. We visitede two classes during their lessons. What a challenge for teachers to make students here fit for future. We see in our sight huge classes, less equiped und strictly hierarchic. But everywhere we see committed teacher und, more or less, students willing to learn. Everywhere new schools are founded, eventhough kindergartens. Tansanian is growing, mostly the cities. Beside a growing rate of 10%, every week 3000 people arrive to settle in Dar. Education is the only way to develope, thats for shure. And not only in Africa.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Wild Life

Bilder, wie man sie sonst nur aus Dokus kennt: Löwen, die im Schatten dösen, Elefanten im hohen Gras, endlose Wasserbüffelherden. Wir sind überwältigt von der Schönheit der Natur und von der Vielfalt des Lebens. Im Nationalpark Mikumi durften wir dies einen Tag lang ganz nah erleben. Wir wurden reich beschenkt.
Views, we knew until now only from documentary films: Lions lying sleepging in the shadow, elephants in the high gras, endless buffalo herds. We are overwhelmed of the beauty of nature and the variety of life. In Mikumi nationalpark we were for one day part of this all. So blessed!

Montag, 10. Oktober 2016

What an evening

Nach vielen lauten und hektischen Tagen folgen nun zwei Tage in wunderschöner Natur. Und ein Abend am Lagerfeuer läutet die Zeit im Nationalpark Mikumi ein.

After many loud and busy days there are two days in wonderful nature to come. And an evening one the fire site is the starter for time in Mikumi nationalpark.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Service-Experiences / Entdeckungen im Gottesdienst

Ohne weiteren Kommentare habe ich meine Entdeckungen im heutigen Gottesdienst einfach mal gesammelt. Der fand in der Kirche in Kimara statt. Pastor Mastai war übrigens letztes Jahr noch in Unna. Er kündigte mir an: Du wirst eine Erfahrung fürs Leben machen. Und so kam es dann auch. Hier meine Sammlung:
  • Gebetszeit muss nicht still sein.
  • Orgel, was ist das?
  • Kollektengaben können selbst laufen (Foto).
  • 50 Minuten predigen kann kurzweilig sein, 5 Stunden sind trotzdem lang.
  • Täuflinge sind überall auf der Welt die Stars im Gottesdienst.
  • Den Geist Gottes zu spüren heißt auch, nicht göttlichen Geist Ernst zu nehmen.
  • Wenn die Nachbargemeinde nach Unterstützung bei ihrem Kirchbau fragt, gibt es mal eben 2000 Sack Zement.
  • Man kann zwischen zwei gesungen Fürbitten auch ein Schlagzeugsolo einbauen.
  • Es gibt Kirchengemeinden mit Parkeinweiser-Service.

Without further commentation, I simply collect here my experiences made in the today service. It took place in the parish of Kimara. Rev. Mastai was last years with us in Unna. He announced me: this will be a lifetime experience. And so it was. See my list of experiences:
  • Time of praying must not be time of silence.
  • What is a pipeorgan?
  • Thanksgivings can run for themselves (see the picture)
  • A 50 minute sermon can be very entertaining, nevertheless 5 hours are long.
  • Baptised children are everywhere in the world the stars of service.
  • Feeling gods spirit also means, to take not godly spirits seriously.
  • When the neighbourhood parish asks to support them building a church, 2000 sacks of cement are quickly gathered.
  • Between two sung prayers, you can put a drummers solo.
  • Some parishes need parking guides.